[Impulse] Midsommar in der Herzmitte

3. Juli 2019

Teil 1:

Ich wache auf, es ist Montag. Die Vögel zwitschern, die Sonne leuchtet mir ins Gesicht und doch bin ich nicht mehr in der kleinen Hütte, in der ich drei Tage lang wie Pettersson mit Findus Mittsommer zelebriert habe. Nur statt Findus war da meine gute Freundin Leonie Pichler (Instagram: @leoniepichlerlive), für die ich morgens Kaffee gekocht habe.


Drei Tage einfaches Leben auf einer schwedischen Insel. Ohne Autos, eigentlich auch ohne Fahrräder. Kein fließendes Wasser. Aber überall Wasser um uns herum. Man geht zu Fuß oder fährt Boot, um seine Freunde auf anderen Inseln zu besuchen. Der nächste Laden irgendwo weit weg auf dem Festland, für uns unerreichbar. Keine Zeitpläne. Kein Müssen. Zeit sich mit dem Wollen zu beschäftigen. Ich wollte schon immer mal Mittsommer in Schweden verbringen. Diese längsten Tage des Jahres erleben, an denen die Sonne fast nicht untergeht und um den frisch geschmückten Mittsommerbaum getanzt wird mit Blumenkränzen im Haar und Blumen für die Liebe in den Träumen unter dem Kopfkissen. Energetisch besondere Tage im Jahr, die zur Transformation einladen, aber vor allem zur Besinnung darauf, was uns heilig ist. Und um bewusster zu leben und zu lieben.


Wir zogen uns also (etwas träge) auf eine Insel zurück, um sie mit voller Kraft voraus zu verlassen. (Und tatsächlich ergab es sich auch so, dass wir mit einem trägen Boot zur Insel gebracht wurden und auf dem Rückweg mit dem Motorboot und wehenden Haar über das Meer flogen). Im Hier und Jetzt dieses wundervollen Fleckchens der Welt wurde uns klar, dass wir aus der Vergangenheit lernen, und sie dann aber auch Vergangenheit sein lassen sollen, Ängste gehen lassen, denn Rückschau macht träge und die Erfüllung dessen, was wir uns aus tiefstem Herzen wünschen, kann nur die Zukunft bringen.

Im Hier und Jetzt wollen wir leben , mit noch mehr Mut als vorher und die Zukunft wollen wir mit offenen Armen und tiefer Liebe empfangen. Liebe, die wir schon in uns tragen als unser inneres Licht, das kräftig mit der Sonne leuchtet und nachts nicht untergeht. Sind wir nicht alle ein ewiger Mittsommer? Damit bin ich wohl am Ende der Reise der kleinen Minna angekommen. Dann kann nun tatsächlich das nächste große Abenteuer meines Lebens beginnen! 

Teil 2:

Wenn man mit guten Freunden reist, bringt das immer viele Erkenntnisse mit sich. Je nachdem wie die Sterne stehen und was man mit sich trägt, ist die Zeit manchmal leichtfüßig und manchmal schwer. Auf unserer Reise nach Schweden haben wir leichtfüßig schwere Brocken gehoben.

Manchmal werde ich gefragt, ob mein Leben eigentlich immer nur leicht ist, weil es nach Außen oft unbeschwert wirkt. Bedingt ist es auch so. Aber so ist es nur, weil ich darum bemüht bin das loszulassen und zu transformieren, was mich beschwert, immer mit dem zu arbeiten, was auf mich zukommt. Das tue ich für mich, aber auch damit ich meinen Aufgaben gerecht werden kann und den Menschen, denen ich Gutes bringen möchte. Was ich erlebe, höre, sehe, ist oft das Gegenteil von leichtfüßig, aber ich will an den Herausforderungen wachsen. Ich will Wandel und Veränderung begrüßen und lernen anzunehmen, was die Welt mir schenkt. Dafür muss man sich aber erst mal bereit machen!

Ich habe vor Schweden ein schönes Zitat gelesen: „Wer ankommen will, muss sich auf den Weg machen.“ Ich gehe los: in mich, suche die wunden Punkte auf und höre aufs Herz, was es mir zu Heilung sagt, Liebe, Freude, Zukunft. Manchmal mit Geduld, manchmal mit Ungeduld, aber irgendwie doch immer zum richtigen Zeitpunkt. Wie schön, dass man ein ganzes Leben lang Zeit hat das Universum in sich um sich herum zu entdecken. Ein Prozess, an den man sich etwas gewöhnen muss, aber er hat so viele Wunder hervor gebracht, dass ich mittlerweile darauf vertrauen kann, dass es der richtige Weg ist, wenn ich intuitiv meine Schritte gehe & sie aus vollem Herzen kommen. 


Und Leonie Pichler (http://leonie-pichler.eu/) hat mir heute Morgen eine WhatsApp-Nachricht mit diesem Bild geschickt: Am Flughafen wurde sie zu unserem Schweden-Trip interviewt. Vielleicht liest ja jemand, dass wir beschlossen haben auf unser Herz zu hören und nimmt es sich zum Anlass das auch auszuprobieren... das geht nicht nur während des Midsommar! 

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