Eine oft gestellte Frage ist, wie viel Mut du brauchen wirst, um das Fenster zu dir zu öffnen. Dazu möchte ich dir folgendes sagen:

Sorge dich nicht um den Mut, denn er liegt in dir bereit. Sorge dich auch nicht um das, was du entdecken wirst, denn es bist du in deinen leuchtenden Farben.

Ich trete dir mit sanftem Blick gegenüber, denn ich sehe deine innere Schönheit, egal ob sie bereits zum Ausdruck kommt oder noch hinter Schichten des inneren und äußeren Kampfes verborgen liegt. Ich trete dir mit größtem Respekt gegenüber, denn ich erkenne deinen Mut an. Ich trete dir mit größter Freude gegenüber, denn ich bin glücklich, dass dich das Leben zu mir führt. Ich trete dir mit Dankbarkeit gegenüber, denn es ist mir wichtig, dass du deine Aufgabe in der Welt verfolgen und damit zum Guten beitragen kannst.

[c] Visual Artist Manuel Waelder

Eine weitere Frage, die du dir vielleicht stellst: ob du mit deinem Thema bei mir richtig bist.

Für mich gibt es kein Thema, mit dem du bei mir falsch sein könntest. Du kommst ja als du selbst zu mir und genau das möchte ich aufs herzlichste begrüßen. Es mag ein aktuelles Thema sein, dass dich beschäftigt oder zu mir geführt hat, doch unsere gemeinsame Zeit wird ein ganzheitliches Bild freigeben mit Facetten, die über den ersten Impuls hinausreichen.

Nun fragst du dich noch, wie ein Musing abläuft.

Auf deine Kontaktaufnahme hin, die deinen Willen manifestiert, werde ich intuitiv entscheiden und dir anbieten, wann und wo wir uns begegnen, wie lang diese Begegnung dauern wird und was der Ausgleich dafür ist.

[c] Visual Artist Manuel Waelder

Unsere Begegnung findet in der Natur oder in meinem Heim statt. Soweit ich nicht selbst auf Reisen bin und dir dabei ein Treffen anbiete, wird unser Treffpunkt immer in Bad Oeynhausen liegen, der Stadt der (Herz-)Heilung.

Freu dich auf diesen Ort, der unser Treffen beheimatet, denn es ist ein einzigartiger Kurort in Europa, der mit seinen Bädern, Gärten und herzlichen Begegnungen zum Verweilen einlädt und die innere und äußere Heilung des Menschen anzuregen vermag. Man sagt die Zeit verstreiche hier schnell, aber in einer Qualität von innerer Ruhe und Ausgeglichenheit, wie man es kaum kenne.

Eine wichtige Frage ist natürlich für dich auch „Welches Honorar bekommst du für deine Arbeit, liebe Muse?“ 

Gern möchte ich dir alles transparent machen. Und die Antwort ist genau so einfach wie ungewöhnlich: das hängt von dir ab. Einen Menschen auf seinen Weg zu führen, ist hochgradig individuell, es gibt kein Maßnahmenpaket und somit sind auch Zeit- und Energieaufwand nicht pauschalisierbar. So wie meine Arbeit völlig frei ist, nehme ich mir auch die Freiheit, den  notwendigen Energieausgleich zu erfühlen. Mit der Eingebung, welche Schritte der Mensch mit mir gehen soll, kommt auch die Eingebung, welcher Ausgleich dafür zu schaffen ist. Dieses Angebot kommuniziere ich an dich weiter in unserem Kennenlerngespräch und gebe dir Zeit deinen Willen zu prüfen und eine Entscheidung zu treffen. Stell dich darauf ein, dass das Universum einen Vorschlag schickt, der für dich in bezahlbarem Rahmen liegt, dir aber auch abverlangt für dein Glück hart zu arbeiten und deine Achtsamkeit für deine folgenden Schritte schärft. Ich lege großen Wert darauf jedem Menschen die Zusammenarbeit mit mir zu ermöglichen, der es wirklich will. Genau so lege ich aber auch Wert darauf, dass meine Klienten das Verlangen entwickeln, jeden Schritt ihrer Entwicklung bewusst und dankbar zu gehen.

Auch wenn dies ein ungewöhnliches Modell ist, ist es doch das bestfunktioniernde und das herzlichste für beide Parteien. Ich habe aus Neugierde und früherer Unsicherheit auch andere Modelle ausprobiert, aber sie entpuppten sich als unbefriedigende Ergebnisse für beide Parteien. Also lassen wir doch einfach den ganzen Prozess von Anfang bis Ende magisch sein: Das Universum hat dich zu mir geführt und es will dir die ein- oder andere Offenbarung schicken, so soll es auch den gerechten Ausgleich dafür bestimmen. Das wird es auch. Bist du bereit diesem Prozess zu vertrauen, bist du bereit mit mir zu arbeiten. Schließlich ist ein Besuch bei einer Muse ist ein „once-in-a-lifetime-thing“.

Es ist meine Berufung die Berufungen anderer Menschen zu spüren und daraufhin für sie freizulegen. Ich befreie und öffne Menschen das Herz für sich selbst und dadurch auch für ihren Lebensweg und ihre Umwelt. 

Es gehört zu den Schritten meiner Arbeit mich besonders in einen Menschen einzufühlen und seine Verbindung zur Welt nachzuvollziehen, ihm das eigene Unsichtbare sichtbar zu machen und den klaren Weg zur Selbstverwirklichung aufzuzeigen.

Dass ich dies Berufung habe und dass die dazugehörigen Fähigkeiten in mir liegen, weiß ich seitdem ich ein Kind bin. Im Alter von 10-12 Jahren spürte ich die Berufung wie ein kleines Pflänzchen, das lange brauchen würde, um sich seinen Weg durch die Erde und einen wilden Dschungel ans Licht zu bahnen. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht bereit war, meine Fähigkeiten zu nutzen geschweige denn überhaupt klar zu sehen oder kontrollieren zu können, warf mir das Leben glücklicherweise den Begriff zu, der allem, was später kommen würde, als Definition und Leitlinie galt: Muse.

Ein klar definierter Begriff, betrachtet man die griechische Mythologie. [Mehr darüber kannst du in diesem Blogbeitrag:Was ist eine Muse lesen.] So bin ich jemand, der anderen Menschen zu schöpferischen Prozessen anspornt. Orientiert man sich allerdings am Verständnis des Begriffs der letzten Jahrhunderte, ist in das Gedächtnis der Menschen eingebrannt die „Muse eines Künstlers“, die nicht viel mit der Reinheit, Herzlichkeit und spirituellen Anbindung der mythologischen Musen gemein hat. Für mich war es damals nicht leicht als ich den Begriff googelte und mir, zu Recht, Gedanken darüber machte, ob man meine Berufung heutzutage auch noch richtig verstehen könnte. So möchte ich dich dazu einladen im Sinne der griechisch-mythologischen Begriffserklärung fortzufahren.

Die Musen auf dem Helikon

Wenn ich heute zurückblicke auf das junge Mädchen, das sich etwas verloren in der Welt fühlte und viele Anstrengungen durchmachte, weil seine Interessen so mannigfaltig waren und damit nicht annähernd einem klaren Ausbildungsgebiet entsprachen, weiß ich doch heute, dass die langen Jahre, in denen ich dieser Berufung selbst einen Weg bahnen musste, die beste Ausbildung waren, die ich hätte bekommen können. Damals völlig unsicher, welche Richtung ich einschlagen sollte, doch mit genügend Mut und familiärem Rückhalt ausgestattet, streckte ich für die Fühler aus zur Philosophie und den schönen Künsten. Nach nur einem Jahr änderte ich meinen Weg und widmete mich einem Studium, das mir dienen sollte unser Zeitalter zu verstehen, praktisch zu arbeiten und mich mit vielen Menschen zu umgeben: Digitale Medien und danach ein Master in Media Direction. Würde ich meinen Weg nicht finden, dachte ich, so hätte ich wenigstens einiges erlebt, mich künstlerisch ausgetobt und würde irgendwo einen zeitgemäßen Job finden.

Aus einer Lehrerfamilie stammend, sah ich mich auch immer mit einem Fuß in der Lehre, was sich auch in jedem Abschnitt meines Lebens ergab, ob als pädagogische Hilfskraft in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, als Dozentin an der Hochschule oder als freie Seminarleiterin im Bereich Storytelling, in dem ich mich 2013 selbstständig gemacht hatte. Und heute als Lehrerin für Kunst und Praktische Philosophie an einer Realschule.

Doch zurück zum Storytelling. Wie immer mit dem Kopf durch die Wand hatte ich damals erst eine Beratungstätigkeit aufgebaut, in der ich einen Teil meiner Berufung befreit fand: Menschen zu helfen ihre Geschichte in Worte zu fassen. Oder oft sogar mehr: Menschen zu helfen ihre Geschichte zu verstehen und weiterzuentwickeln. Unter dem Titel Philomena Höltkemeier Story Consulting machte ich mich selbstständig.

Es war ein großes Glück bestehend aus Mut, den vielen Reisen nach Kalifornien, die ich schon früh hatte erleben dürfen und den daraus resultierenden Englischkenntnissen, dass ich mit (im weitesten Sinne) Künstlern und Filmschaffenden zwischen Deutschland und den USA arbeiten durfte. Ich hatte einige Zeit in Los Angeles verbracht und dort für eine Filmproduktionsfirma lektoriert. Ebenso eine kurze Zeit beim Deutschen Fernsehen. Zusätzlich zu diesen Erfahrungen fertigte ich damals im Rahmen meiner Masterthesis Studien an, die Erklärten, welche Unterschiede im Umgang mit dem Thema Storytelling und Storytelling-Beratung in den USA und Deutschland bestanden und veröffentlichte diese in Story Development in den USA und Deutschland - eine Einführung mit begleitenden Studien. Ich beriet in den darauf folgenden Jahren für Storytelling in einer großen Bandbreite: vor allem Film- und Fernsehschaffende, doch auch Autoren, Werbefirmen und Webagenturen waren darunter. Meine Beratung zeichnete sich aus durch Tiefgang in persönlichen Gesprächen, durch ein stetiges "Was ist die tiefe Motivation hinter dieser Unternehmung und welchen Sinn soll sie in der Welt stiften?"

Aus dem starken Willen heraus Kontakte zu knüpfen, um die Selbstständigkeit zu formen, aber auch einer generellen Philantropie, die mir innewohnt, gründete ich 2013 den Stammtisch der Filmemacher, ein Networking-Event, das monatlich bis zu 100 Filmschaffenden anzog.

Hier kannst du meinen Blogbeitrag zum Stammtisch der Filmemacher im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main lesen.

Ich liebte es Menschen zu vernetzen und es wird wohl auch immer so bleiben. Der Filmbereich war ein Standbein für mich, doch es entwickelten sich Kontakte, wohin auch immer ich kam und ich liebe es Menschen kennenzulernen, die in einem Bereich tätig sind, den ich noch nicht kenne. Das befähigte mich (wie du später sehen wirst) auch dazu den Schritt in meine heutige Tätigkeit zu wagen, denn ich hatte Kontakt und Kooperationspunkte mit so vielen Berufen.

Philomena Höltkemeier's Stammtisch der Filmemacher - Logo by Bureau Mitte
Stammtisch der Filmemacher im Deutschen Filmmuseum
Stammtisch der Filmemacher in Frankfurt

Die einfühlsame dramaturgische Beratung unter Berücksichtigung der in Hollywood angewandten Kriterien der Qualitätssicherung und mein Engagement in der Vernetzung von Medienschaffenden brachte mir eine Auszeichnung der Bundesregierung ein: Ich wurde 2014 Kultur- und Kreativpilotin.

Philomena Höltkemeier Story Consulting Kultur- und Kreativpiloten 2014, hier verliehen von Brigitte Zypries

Doch die Auszeichnungen bedeutete für mich nicht angekommen zu sein in meiner Berufung, sondern sie zeigte mir, dass ich auf meinem Weg richtig war und Mut für die nächsten Schritte fassen konnte. Eine Herausforderung war es aber auch, denn ich war mir noch nicht sicher, in welche Richtung ich loslaufen sollte. Auf ewig Storytelling-Beraterin bleiben? Nein, danke. Aspekte davon wollte ich mitnehmen in die Zukunft, aber ich konnte mich einfach nicht hundert prozentig mit der Berufsbezeichnung identifizieren. Auch die Aufträge waren nicht das, was ich wirklich bewegen wollte und sie frustrierten mich manchmal, denn oft kamen die Anfragen aus dem Werbebereich und wie häufig gibt es etwas, für das man wirklich werben möchte, weil man dahinter steht? Weniger als das war nie eine Option - im Gegenteil, ich wollte viel stärker in die Sinnhaftigkeit eintauchen! Außerdem war mir bewusst, dass durch meinen medial stark kommunizierten Start in diesem Bereich bald viele Berater nachrückten und das machte mich ganz zuversichtlich dieses Feld abgeben zu können. Mich begeistern nämlich Pioniergedanken. Neues schaffen, etablieren, weitergehen. Ich bin der Frühling, der Zündfunke, die Impulsgeberin... ich bin nicht die, die ein Unternehmen leitet bis zur Rente. In den Coaching, die das Jahr der Auszeichung begleiteten, sagte mein Coach zu mir "Philomena, du wirst nie eine Firma leiten, da bist du einfach nicht der Typ... aber du wirst glücklich werden im Leben!" - und so ist es! In diesem Jahr brachte Lili Wagner mit dem Verlag für Kurzes ein Buch mit Zettelbiografien heraus und auch meine wurde darin veröffentlicht.

Zettelbiografie - veröffentlicht von der Autorin und Astrologin Lili Wagner
im Verlag für Kurzes

Das Ende dieses Lebensabschnitts bildete die Veröffentlichung meines Märchens Die kleine Minna. Dieses aufwendig gestaltete Sammlerstück, das von der japanischen Künstlerin Anna Takahashi angefertigt wurde, die ich damals als meine Nachbarin in Kalifornien kennenlernte, ist ein Werk, das Jung und Alt zur Selbstfindung und zur Selbstständigkeit ermutigt. Auch ganz selbstständig entdeckte ich dabei für mich das Selbstverlegen. Bevor ich später für meine Werke auf Print on Demand umstieg, wollte ich doch einmal selbst den Gestaltungs- und Produktionsvorgang erlebt haben. Mein oberstes Gebot war dabei, dass alles in Deutschland produziert und gebunden werden sollte und auch das Material so umweltschonend wie möglich sein musste. Dieses kostspielige, aber aufregende Unterfangen setzte ich mit Hilfe meiner Kollegen um, das Layout übernahm Bureau Mitte in Frankfurt und produziert und gebunden wurde Die kleine Minna in der Bücherhochburg Leipzig. Ein Traum wurde wahr für mich, besonders als wir das Buch in der Vorbereitung über Kickstarter erfolgreich lauschten und in Exemplare in die ganze Welt versenden durften.

Die kleine Minna - Märchenbuch mit Leineneinband und Goldprägung

Dies sollte nicht mein einziges Werk bleiben und es folgten kleine Gedichtbände, darunter einer mit der Lyrik meiner Musing und Begegnungen, die Gedichte einer jungen Muse. Alle Werke findest du auf dieser Seite unter dem Punkt Publikationen sowie im Shop. Und natürlich auf Anfrage in allen Deutschen Buchhandlungen.

Nun war in mir immer eine besondere Motivation vorhanden, deren Ausprägungen in ihrer Komplexität manchmal meine Geduld überstiegen. Der Spagat zwischen Storytellingberatung, eigenem Schreiben, Vernetzen (nicht meiner eigenen Vernetzung, sondern dem Vernetzen Dritter, einem Netzwerk, das irgendwann von Film bis Raumfahrt reichte) und meiner Liebe zur Natur, Spiritualität und ganzheitlicher Kommunikation war irgendwann gewaltig. Fühlte sich das Noch-nicht-angekommen-sein lange wie ein Stillstand an, so hatte ich doch in jedem dieser Bereiche alles bewegt, was ich konnte, um mich darin weiterzubilden und alles aus meinen Fähigkeiten herauszuholen. Ich spürte, dass all dies zusammen meine Natur war, doch ich mich nicht länger dazwischen aufteilen, ja aber auch keiner Disziplin eine Hauptrolle einräumen wollte. Ich habe davon geträumt selbstbestimmt zu arbeiten, ohne Büro, in Gesprächen, in Spaziergängen in der freien Natur, über Kontinente hinweg. Und nicht an 10 Fronten, sondern einfach nur alle Aspekte meines Seins in einer Tätigkeit zu vereinen.

Das war der Zeitpunkt, an dem alle Fäden in einem einzigen Anruf zusammenliefen. So sagte ich zu meiner Familie am Telefon: „Es reicht mir jetzt. Ich bin jeder Abzweigung gefolgt und ich werde dort allein nicht glücklich. Ich bin kein Gemischtwarenladen, ich brauche das Dach überm Kopf, das große Ganze. Und das große Ganze heißt Muse. Ich weiß, dass es nicht leicht wird, aber ich muss so sehrlich sein und dem folgen, was ich fühle.“ Meine erste Erwartung einer Reaktion war Unverständnis und so war ich so überrascht, wie es wahrscheinlich jeder ist, der sich einmal seinem Weg öffnet, dass die Hürden, die man antizipiert, oft nicht existieren. „Ja das macht Sinn,“ sagten sie, „das hast du immer ausgestrahlt, irgendwie kommuniziert. Wir haben uns immer gefragt, wann es dir selbst mal auffällt.“ Berichtete ich Freunden und alten Bekannten von meiner Entscheidung, erhielt ich immer die gleiche Reaktion. Einen natürlichen, freudigen Zuspruch. 

Wenn ich zurück blicke, gab es in meinem Leben bisher viele magische Momente, in denen eins zum anderen führte und mit denen sich mein Werdegang wellenartig entwickelte. Magische Begegnungen, Impulse, Ideen. Diese Magie war immer in mir, deshalb interessierte ich mich auch so früh dafür. Und ich zog sie an. Aber hatte sie Platz in der Welt?

Die Begegnungen zeigten mir JA! Das hat sie! Lebe, wer du bist, denn damit wirst du gebraucht! Doch dafür musste ich mir auch eingestehen, dass ich vorher Angst vor meiner eigenen Größe gehabt hatte, Angst damit zu scheitern, Angst damit nicht akzeptiert zu werden. Deshalb war ich Umwege gegangen. Die wirkliche Hürde ist nie gewesen, was Menschen über mich denken werden, die wirkliche Hürde war ich selbst. Alte Ängste loszulassen (das ist eine Bücherfüllende Geschichte für sich). Mich selbst zu befreien und meinen Weg zur Berufung und den inneliegenden Fähigkeiten zu bahnen, war die Voraussetzung dafür, dass ich anderen Menschen dabei jetzt und in Zukunft helfen darf:  

Als heilende Muse, die Menschen ihre Blockaden nimmt, das Herz öffnet, die Berufung erfühlt und dann den Mut und die Inspiration bringt, die den Weg erleuchtet und auch noch die richtigen Kontakte anzieht.

Und auch hier kam wieder ein entscheidender Impuls aus Kalifornien "You are a muse, yes," sagte eine fremde Frau zu mir als ich ihr von meiner Berufung erzählte, "I see that. But you are a healing muse." So begann ich auch die Heilkräfte in mir wiederzuentdecken. Heilkräfte können dabei in allem Stecken, im Umgang mit allem, w as mich umgibt, im gesprochenen und geschriebenen Wort, im sich Einfühlen und Zuhören, in heilenden Händen. All das hatte ich auch schon einmal für mich entdeckt als ich ca. 12 war. Spiritualität hatte mich eben immer beschäftigt. Und nun war es an der Zeit mich tiefgreifender damit zu beschäftigen, doch ohne Lektüre, stattdessen einfach ins Fühlen zu kommen. Ich öffnete mich für all diese Fähigkeiten und ließ sie fließen. Ohne sie zu bewerten und ohne sie als "meine" Fähigkeiten zu sehen, sondern einfach als in der Welt vorhandene Möglichkeiten, für die ich entweder offen bin und sie durch mich fließen lasse oder eben nicht. Das mache ich bis heute so. Dieser Fluss ist von mir unabhängig. Deshalb ist es mir heute auch eine besondere Freude Menschen zu helfen ebenfalls in diesen Flow zu finden, die sich dafür interessieren.

„Du siehst Menschen wie sie sind und öffnest ihnen das Fenster zu sich selbst, damit sie sich auch sehen können,“ hat jemand mal zu mir gesagt. Ich finde das ist eine schöne und treffende Beschreibung meiner Arbeit. Es ist ein essentieller Schritt im Leben eines jeden Menschen sich selbst in seinem Wesen zu erkennen; ein ganz und gar unerlässlicher Schritt, wenn man mit sich und der Welt im Einklang sein und die Wirkung des eigenen Potentials entfalen möchte. Das Fenster zu öffnen ist eine schön einfache Beschreibung für einen komplexen Vorgang, der auf vielen Ebenen abläuft und auf meiner Seite viel Mut und eine feine Empfindsamkeit erfordert, um jedem Menschen so unter die Arme zu greifen, wie es für ihn erforderlich ist. Und alles ist dabei: die positive, spirituelle Magie, die Motivationskraft, die Psychologie. Doch ich schöpfe meine Vorgehensweise nur aus mir selbst und meinen Erfahrungen, nicht aus Lehrgängen. Ich nehme Impulse auf, ja. Aber nur, wenn sie mir mir in Resonanz treten, denn es bedeutet ja, dass sie etwas in mir zum Schwingen und Klingen bringen, was schon vorhanden war! Meine Aufgabe ist es den Menschen zu sich selbst zu führen. Und da muss ich sagen ist auch das im Leben angeeignete Wissen ein Mantel, der das Innerste überlagert und auch dieser gehört hochgehoben.

Wenn mich jemand fragt, ob der Weg, den ich in den vergangenen 32 Jahren hinter mich gebracht habe, einfach war, kann ich das nicht bejahen. Es ist nie einfach gewesen. Wie oft habe ich aus Unverständnis geschimpft und mir gewünscht, dass mir Menschen begegnen mögen und ich Einfälle habe, mit denen sich alles fügt. Ich verrate dir: manchmal schimpfe ich immer noch und muss mir die Antwort erfühlen. Auch ich bin in ständiger Weiterentwicklung! Aber mein Leben war schon voll von unglaublichen, magischen Erfahrungen, Begegnungen, Überwindungen und Lernerfolgen. Und ich wünsche es jedem Menschen von Herzen, dass er mindestens genau so viel Schönes erleben darf wie ich. Dazu bin ich da, um zum Glück eines Menschen beizutragen.

Dank dieses besonderen Weges fühle ich mich für alles bereit, was kommen mag. Ich weiß nun: in dieser Mannigfaltigkeit meines Wesens ruht der Schlüssel zum Verständnis eines jeden Menschen, der zu mir findet. Ich weiß ich kann mit jedem fühlen. Ich weiß das Musing wird ein schönes, unvergessliches Erlebnis im Leben dieses Menschen bleiben und den Start einer neuen Zeit, des eigenen, unverfälschten Weges zum Glück markieren. Und in meinem Herzen ruht die Liebe, die jeden so begrüßt, wie er ist: authentisch, voll von Fehlern, Blockaden, Ängsten, Wünschen, Ideen und eigenem Gespür! 

Wenn du bereit bist dein Licht zu finden, öffne ich für dich gern alle Türen und Fenster. 

Deine Muse

Ist eine Muse nur für die Kunst da? Nein!

Was ist eine Muse und wie arbeite ich?

Wir kennen den Begriff Muse heutzutage fast nur noch als inspirierenden Sparringpartner eines Modeschöpfers oder Künstlers, die Wirkung der Muse gebunden an eine einzelne Verbindung. 

Einige Jahrhunderte und sogar Jahrtausende früher war dieser Begriff jedoch anders definiert. Musen sind nämlich nichts Neues. Musen hat es immer gegeben. Die ältesten Texte unserer Welt handeln von den Musen (Hesiod).

Die Musen finden wir schon in der griechischen Mythologie. Als Schutzpatroninnen der Künste und der Wissenschaften (damals: die Wissenschaft als theoretische Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen, die Künste als Methode des Fühlens und des Ausdrucks derselben). Die Musen sind traditionell bei den Quellen beheimatet. Und man könnte sagen in besonderem Maße sind sie an die Quelle der Inspiration angeschlossen. Inspiration fließt durch sie durch und macht die Muse zum guten Berater und Gesprächspartner. Musen hatten damals - wie heute - jede zusätzlich eine eigene Expertise: Musik, Poesie, Gesang und und und…

Die Arbeit einer Muse ist aber nicht nur definiert über den Fluss an Inspiration, sondern auch über das Interesse am Menschen, ein hohes Einfühlungsvermögen und den Gebrauch der Intuition, des Bauchgefühls, dem „Einschalten der Antennen“. Für manche ist das ein natürliches menschliches Werkzeug, andere sehen es als göttliche Magie.

Interessierte Menschen, darunter nicht nur Künstler, sondern alle, die sich mit einem Thema beschäftigten, für das sie kreative Impulse gebrauchen konnten, besuchten die Musen zum Gespräch und ließen die Inspiration in ihr Schaffen einfließen. Menschen, die ihre Berufung und ihre Bestimmung suchten und endlich finden wollten. Menschen, die neugierig waren. Menschen, die etwas erschaffen wollten.

So arbeite auch ich mit den unterschiedlichsten Berufsgruppen und Menschen allen Alters: zu mir finden Kreativschaffende, Erfinder, Unternehmer und Führungskräfte, Angestellte, Lehrende und Studenten, noch nicht oder nicht mehr Berufstätige.

Meine Arbeit steht in der Tradition der Musen und entspricht exakt dem urpsrünglichen Musenbegriff. In Gesprächen, auf Spaziergängen, Ausflügen und Reisen gebe ich Inspiration weiter und bin dabei nicht nur Sparringpartner für Projektideen, sondern auch für die gesamte persönliche Entwicklung und die Entdeckung von Potentialen. Gleichzeitig vernetze ich mit den relevanten Ansprechpartnern. 

Wenn die (Schul-)Ferien kommen, habe ich keinen festen Plan, wie ich sie verbringen möchte. Das liegt auch daran, dass ich mein Leben nicht in Arbeit und Ferien einteile, sondern alles als erfüllte Lebenszeit zu genießen versuche. Da die restliche Zeit des Jahres etwas voll gestopfter ist, lasse ich also in meiner Freizeit bewusst Platz. Der darf dann aufgefüllt werden durch gute Ideen, neue Impulse, Überraschungen und Wunder. Heute habe ich einen Tag mal bewusst nur für mich gestaltet und er begann mit einer Fahrt mit der Museumseisenbahn.

Das hätte vielleicht schon als Ausflug und Inspiration gereicht. Man wird in der Zeit zurückversetzt und ich würde gern viel öfter so reisen! Eine gemütliche Fahrt in der vornehmen Holzklasse. Die Überraschung hat auch nicht gefehlt, denn ein paar Kilometer vor dem Ziel blieb die Bahn stehen und musste umkehren (#mercuryretrograde ;). Die Erwachsenen meckerten, die Kinder hat es nicht interessiert und sie blieben voll Freude. Für sie war der Weg das Ziel und sie hielten die Köpfe aus dem Fenster und riefen sich gegenseitig zu, wann der andere ihn wieder einziehen muss, um nicht von Gestrüpp oder Brückenpfeilern auf der alten Strecke erwischt zu werden.

Danach bekam die Leichtigkeit des Seins ein bisschen Tiefgang als ich unter Tage fuhr in das Besucherbergwerk Kleinbremen, das im zweiten Weltkrieg stark für die Rüstungsindustrie ausgebaut wurde. „In den Berg fahren“ bedeutet übrigens nicht, dass man fährt, sondern es bedeutet auch den Abstieg zu Fuß. An einem Punkt stand uns aber eine kleine Bergbahn zur Verfügung, die mit uns viele Hundert Meter durchs Dunkel rollte. Die Führung war leichtfüßig und interessant gestaltet und bot ein paar Überraschungen. Aber es kamen in mir natürlich gemischte Gefühle auf an diesem Ort, der viele Wunder in sich trägt, doch so stark bearbeitet wurde und so viel mitgemacht hat, dass er ein bisschen Heilung benötigt. Wir haben uns alle mit dem Bergmanngruß begrüßt und verabschiedet: „Glück auf“ gewünscht und ich hab es dabei im Stillen auch diesem Ort gewünscht, der seinen Frieden, oder ein bisschen Licht in der Dunkelheit, verdient hat.

Das Anthropozän ist hier so sichtbar. Und ich persönlich halte es für eine sinnvolle Idee, wenn jeder Mensch, der in seinem Leben mit Steinen arbeitet, egal ob er fossile Brennstoffe nutzt, Elemente aus dem Stein herauslöst, Steine im Haus verbaut, sich Edelsteine kauft oder gar mit den Schätzen der Erde handelt, sich den Abbau dieser Elemente unter Tage anzuschauen und sich bewusst zu machen, dass das, was man an anderer Stelle gewinnt, hier im Gesamtgefüge fehlt und eine Lücke erzeugt, die unter Umständen Auswirkungen hat. Zum Beispiel auf das Grundwasser, das verunreinigt werden kann, oder auch auf die Stabilität ganzer Landschaftsabschnitte... In aller erster Linie aber auf die Ganzheit der Erde, auf der wir leben, auf die Ganzheit des Landschaftsgebietes, das sein Inneres hergibt. Wir sind Menschen, wir wollen etwas schöpfen, etwas aufbauen und transformieren. Das ist wundervoll! Doch beginnen wir die Erde als Lebewesen zu betrachten, oder noch einfacher, kleine Landschaftsteile als Teile dieses Lebenswesens oder vereinfacht als eigene Lebensformen zu betrachten, als selbstständige Ökosysteme, dann ist es nur logisch, dass dieses System ins Wanken gerät, wenn man ihm etwas entnimmt. 

(*In der Ausstellung zum Bergwerk wurden auch die Errungenschaften des Bergbaus in der Region aufgelistet, darunter die Quellenbohrungen von Bad Oeynhausen. Und unter dem obigen Gesichtspunkt sind natürlich auch diese als fragwürdig zu betrachten, inwiefern man ungefragt in die Natur eingreift. Dass das nur gut gehen kann, wenn man wenigstens mit dem größtmöglichen Respekt, der Fürsorge und Liebe hegt und pflegt, was man geschaffen hat, sieht man in unserer Stadt auch, denn die Liebe zu den Quellen fehlt, sie werden nicht mal regelmäßig gereinigt und wachsen dadurch mit Gipskristallen zu, dass sie unbrauchbar werden. Die Natur holt sich zurück, was erbeutet wurde, erst recht, wenn es in Vergessenheit gerät.)

In Teilen der Stollen ist Grundwasser aufgestiegen als hätte es sich den Raum zurück erobern wollen. Einzelne Stollen waren beleuchtet und ein kleines Boot lag am „Ufer“. Auf einem Schild stand „Tauchen auf eigene Gefahr“. Was für ein wunderschöner, metaphorischer Satz an diesem Ort, dachte ich, niemand übernimmt die Verantwortung dafür, wenn wir in der Tiefe baden wollen. Das Element Wasser steht ja bekanntlich für die Gefühlstiefe. 

Alle schauten gespannt auf den unterirdischen See und man konnte spüren, dass der ein- oder andere sich danach sehnte hier in den beleuchteten Tiefen zu tauchen und sich in das kleine Boot zu setzen auf der Suche nach verborgenen Schätzen und unentdeckten Wundern, die tief in die Dunkelheit hinein reichten. Manche sprachen den Wunsch auch aus. Die Boote lagen hier übrigens, weil hier in der Vergangenheit wirklich getaucht wurde, bis der Besitzer es aus Haftungsgründen ausschloss. 

(** In einem weiteren Blogbeitrag erzählte ich schon davon, dass das Baden in den Oeynhauser Quellen ja auch schon vor 100 Jahren ein beliebtes Mittel gegen das damals wie heute bekannte - damals nur anders betitelte - Burnout war, denn die Berührung mit Wasser bringt uns wieder in Kontakt mit unseren Gefühlen, sozusagen in den Fluss.)

Meine Reise führte mich weiter zu einem Restaurant in einer ganz kleinen Paschenburg mit einem Ausblick über das Land und ich wäre hier sitzen geblieben, um zu schreiben, hätte man nicht eine große Gesellschaft erwartet. Niemand drängelte mich - im Gegenteil, die Mitarbeiter sind hier unfassbar freundlich, deshalb bin ich so gern da (wenn ich es auch nur wenige Male im Jahr schaffe) -, aber ich beschloss noch einen kurzen Waldspaziergang zu machen und wurde am Ende auf den Garten des Bildhauers aufmerksam, den ich für einen Privatgarten gehalten hatte. Ein Paar stand darin und unterhielt sich mit der Bildhauerin. Sie gestattete auch mir Einlass in den Wandelgarten, der liebevoll übersät war von mystischen Arbeiten, die mich oft an Marko Pogacniks Geopunktur erinnerten (UNESCO Friedenskünstler 2016) und diesen Ort Zu einem Platz des Friedens machten, den er weiträumig ausstrahlte.

Dabei kam mir auch wieder in den Sinn, was ich damals 2015 im Gespräch mit Marko über die Steine gelernt hatte, sie als lebendige Elemente der Natur zu begreifen und damit zu arbeiten.

Was für ein Kontrast den Stein mit Liebe zu betrachten und ihn als Friedensbringer zu verstehen, und nicht nur als Element, das uns Menschen Untertan ist, wie es noch im Bergwerk der Fall war. Der Stein als Teil des Großen Ganzen. Der Stein als gewachsenes Element. Der Stein als Raum. Der Stein als lebendiger Boden, auf dem wir wandeln, leben und gedeihen. Ein großes Lebewesen. Wie wundervoll einige der Gartenkünstler die Lebendigkeit des Steins in Gesichtern ausdrückten!

🕊 Ein erfüllter Ferientag, der mich tief geerdet hat.

Dass dieser Tag mit dem Thema Steine, Krafteinsatz und Gefühlstiefe astrologisch auf die Zeit der Steinbock-Finsternis fiel, ging mir erst auf als ich diesen Text schrieb. Dabei waren mir die in Stein gehauenen Sternzeichen und wenigen Kosmogramme im Garten gleich ins Auge gefallen. Jeder kennt das Zitat "Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen." Am Tag, der auf meinen Ausflug folgte, beschäftigten mich in der Tag die Steine, die mir in der Vergangenheit in den Weg gelegt wurden und die Aspekte, in denen ich mir selbst im Weg stehe und ich bahnte Gespräche an, um sie aus dem Weg zu räumen. "Mir fällt ein Stein vom Herzen" war das Gefühl, das mich nach diesem Gespräch durchzog. Der Steinbock räumt also das aufgeschüttete Geröll aus dem Weg, er baut auf, er will zum Erdinneren vordringen. Los gehts!


Gutes tun

Alle Museumseisenbahnvereine arbeiten hart dafür die Loks fahrtüchtig zu halten und es ist ein teures Unterfangen, das nicht durch Fahrkartenverkäufe ausgeglichen werden kann. Sie sind deshalb auf Spenden angewiesen. Hier kannst du mehr über die Vereine erfahren, die ich bisher kennenlernen durfte und mit Freude eine Spende abgeben, die deine wohlwollende Energie transportiert:

Museumseisenbahn Minden, NRW

Museumseisenbahn Darmstadt-Kranichstein, HESSEN


Gutes tun

Etwas neues lernen: Erdheilung

Informiere dich zum Thema Geomantie (hier eine schöne Erklärung) und versuch doch einmal in allen Lebensbereichen achtsamer mit dem Thema "Gesundheit der Erde" umzugehen. Es gibt hier so viele Möglichkeiten, sie enden nicht beim Verzicht auf Plastik oder Autonutzung, sondern reichen auch hinein in aktive Handlungsfelder, die deine inneren Kräfte ansprechen.

Teil 1:

Ich wache auf, es ist Montag. Die Vögel zwitschern, die Sonne leuchtet mir ins Gesicht und doch bin ich nicht mehr in der kleinen Hütte, in der ich drei Tage lang wie Pettersson mit Findus Mittsommer zelebriert habe. Nur statt Findus war da meine gute Freundin Leonie Pichler (Instagram: @leoniepichlerlive), für die ich morgens Kaffee gekocht habe.


Drei Tage einfaches Leben auf einer schwedischen Insel. Ohne Autos, eigentlich auch ohne Fahrräder. Kein fließendes Wasser. Aber überall Wasser um uns herum. Man geht zu Fuß oder fährt Boot, um seine Freunde auf anderen Inseln zu besuchen. Der nächste Laden irgendwo weit weg auf dem Festland, für uns unerreichbar. Keine Zeitpläne. Kein Müssen. Zeit sich mit dem Wollen zu beschäftigen. Ich wollte schon immer mal Mittsommer in Schweden verbringen. Diese längsten Tage des Jahres erleben, an denen die Sonne fast nicht untergeht und um den frisch geschmückten Mittsommerbaum getanzt wird mit Blumenkränzen im Haar und Blumen für die Liebe in den Träumen unter dem Kopfkissen. Energetisch besondere Tage im Jahr, die zur Transformation einladen, aber vor allem zur Besinnung darauf, was uns heilig ist. Und um bewusster zu leben und zu lieben.


Wir zogen uns also (etwas träge) auf eine Insel zurück, um sie mit voller Kraft voraus zu verlassen. (Und tatsächlich ergab es sich auch so, dass wir mit einem trägen Boot zur Insel gebracht wurden und auf dem Rückweg mit dem Motorboot und wehenden Haar über das Meer flogen). Im Hier und Jetzt dieses wundervollen Fleckchens der Welt wurde uns klar, dass wir aus der Vergangenheit lernen, und sie dann aber auch Vergangenheit sein lassen sollen, Ängste gehen lassen, denn Rückschau macht träge und die Erfüllung dessen, was wir uns aus tiefstem Herzen wünschen, kann nur die Zukunft bringen.

Im Hier und Jetzt wollen wir leben , mit noch mehr Mut als vorher und die Zukunft wollen wir mit offenen Armen und tiefer Liebe empfangen. Liebe, die wir schon in uns tragen als unser inneres Licht, das kräftig mit der Sonne leuchtet und nachts nicht untergeht. Sind wir nicht alle ein ewiger Mittsommer? Damit bin ich wohl am Ende der Reise der kleinen Minna angekommen. Dann kann nun tatsächlich das nächste große Abenteuer meines Lebens beginnen! 

Teil 2:

Wenn man mit guten Freunden reist, bringt das immer viele Erkenntnisse mit sich. Je nachdem wie die Sterne stehen und was man mit sich trägt, ist die Zeit manchmal leichtfüßig und manchmal schwer. Auf unserer Reise nach Schweden haben wir leichtfüßig schwere Brocken gehoben.

Manchmal werde ich gefragt, ob mein Leben eigentlich immer nur leicht ist, weil es nach Außen oft unbeschwert wirkt. Bedingt ist es auch so. Aber so ist es nur, weil ich darum bemüht bin das loszulassen und zu transformieren, was mich beschwert, immer mit dem zu arbeiten, was auf mich zukommt. Das tue ich für mich, aber auch damit ich meinen Aufgaben gerecht werden kann und den Menschen, denen ich Gutes bringen möchte. Was ich erlebe, höre, sehe, ist oft das Gegenteil von leichtfüßig, aber ich will an den Herausforderungen wachsen. Ich will Wandel und Veränderung begrüßen und lernen anzunehmen, was die Welt mir schenkt. Dafür muss man sich aber erst mal bereit machen!

Ich habe vor Schweden ein schönes Zitat gelesen: „Wer ankommen will, muss sich auf den Weg machen.“ Ich gehe los: in mich, suche die wunden Punkte auf und höre aufs Herz, was es mir zu Heilung sagt, Liebe, Freude, Zukunft. Manchmal mit Geduld, manchmal mit Ungeduld, aber irgendwie doch immer zum richtigen Zeitpunkt. Wie schön, dass man ein ganzes Leben lang Zeit hat das Universum in sich um sich herum zu entdecken. Ein Prozess, an den man sich etwas gewöhnen muss, aber er hat so viele Wunder hervor gebracht, dass ich mittlerweile darauf vertrauen kann, dass es der richtige Weg ist, wenn ich intuitiv meine Schritte gehe & sie aus vollem Herzen kommen. 


Und Leonie Pichler (http://leonie-pichler.eu/) hat mir heute Morgen eine WhatsApp-Nachricht mit diesem Bild geschickt: Am Flughafen wurde sie zu unserem Schweden-Trip interviewt. Vielleicht liest ja jemand, dass wir beschlossen haben auf unser Herz zu hören und nimmt es sich zum Anlass das auch auszuprobieren... das geht nicht nur während des Midsommar! 

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