Der Stammtisch der Filmemacher tagt im Deutschen Filmmuseum, Frankfurt am Main

Die Kreativbranche boomt. Die Filmbranche ist riesig geworden. Unübersichtlich riesig. Und anonym. Viele haben es hier nicht leicht. Der Zusammenhalt fehlt.

Was wäre, wenn…

…eine Veranstaltung dafür sorgen könnte, Brücken zu schlagen, ein neues Miteinander aufzubauen?

2013 gründete ich den Stammtisch der Filmemacher (SDF), ein Networking-Event für die Filmbranche, welches in kurze Zeit zu Deutschlands größtem monatlich stattfindenden Filmschaffenden-Treffen heranwuchs.

Der SDF ist der Treffpunkt für alle aktiven Filmschaffenden. Hier treffen sich Produzenten, Drehbuchautoren, Regisseure, Schauspieler, Kamera- und Tonleute, Cutter, VFX Künstler, Maskenbildner, Makeup-Artists. Die Gesamtheit der Filmszene ist hier abgebildet. Das bedeutet für dich, dass du dir hier eine Crew zusammenstellen oder Teil einer Crew werden kannst. Du begegnest bei uns etablierten Profis bis jungen Studenten. Das Event wird zum Erfahrungsaustausch, Teambuilding und Recruiting genutzt. Seit 2016 findet der Stammtisch der Filmemacher im Deutschen Filminstitut und Filmmuseum in Frankfurt am Main (Museumsufer) statt und ist Knotenpunkt zwischen freischaffenden Kreativen, Firmen, Organisationen und der Wirtschaftsförderung.

Stammtisch der Filmemacher Logo

Der Stammtisch entstand 2013 als ich mein Studium Media Direction an der h_da beendet und mich selbstständig gemacht hatte als Storytelling-Beraterin für den Bereich Drehbuch-Coaching und Konzeptentwicklung. Ich suchte selbst Kontakte in den Filmbereich und fand es extrem schwer, unübersichtlich. Ich war neugierig darauf zu erfahren, wie viele Filmemacher es im Rhein-Main-Gebiet gibt, mit denen mir eine Zusammenarbeit Spaß machen würde. Und da ich mich neu in dieser Branche fühlte, hielt ich es für die beste Idee selbst einzuladen, denn ich hatte noch gar keinen Überblick über andere Veranstaltungen. Außerdem hatte ich zwei Jahre zuvor wunderbare Erfahrungen mit meinen Salon-Veranstaltungen gemacht und liebte es schon immer Menschen zusammenzubringen. Warum also nicht hier selbst Initiatorin sein?

Obwohl es damals viele Skeptiker gab, die prophezeiten das Event würde nicht abheben, nicht mal ein Jahr überleben, blieb ich einfach mutig und dickköpfig am Ball und so brachten wir nach ca. einem Jahr monatlich bis zu 80 Personen zusammen. Die Restaurants, in denen wir tagten, wurden schnell zu klein und ich war froh als mir das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst 2015 den Kontakt zum Deutschen Filminstitut und Filmmuseum herstellte, das großes Interesse an unserer Veranstaltung zeigte uns uns im Folgejahr im Haus unterbrachte. Auch die Wirtschaftsförderung wurde mit Film in Frankfurt unser Sponsor. LIQUID Kommunikationsdesign übernahm die Fotografie der Events.

An dieser Stelle möchte ich mich für diese wundervolle Kooperation der vergangenen Jahre bedanken und hoffe, dass noch viele Stammtische folgen werden.

Beeindruckend ist die mittlerweile unüberschaubare Zahl an Projekten, die durch die Vernetzung der Teilnehmer entstanden. Filmschaffende sind immer herzlich eingeladen ihre Ideen vor Ort zu teilen. Natürlich freue ich mich umso mehr später auch von der Verwirklichung zu hören.

Philomena Ansprache beim
Stammtisch der Filmemacher

Beim Stammtisch der Filmemacher halte ich immer eine kurze Ansprache dazu, wie man sich möglichst einfach, aber nachhaltig vernetzt. Ich erkläre den neuen Teilnehmern, dass wir alle hier sind um Menschen kennen zu lernen und deswegen auch niemand scheu sein muss jemanden anzusprechen, ganz Gegenteil! Die Kontaktaufnahme wird von jedem dankbar angenommen. Für jedes Ziel gibt es Ansprechpartner und darüber hinaus kennt jeder jemanden, der jemanden kennt. Doch wir werden etwas verpassen, wenn wir nur hier wären um Business Kontakte zu knüpfen! Nein wir sind auch hier den Menschen selbst wegen und der Freude an der Kreativität und Herzlichkeit! 


Also verbiegt euch niemals, bleibt ihr selbst, denn es gibt irgendwo einen Platz für euch. Bei uns auf jeden Fall! Wir gehen den Weg der Weiterentwicklung gemeinsam.

SDF Trailerdreh mit Stefan Szech

Die nächsten Termine des Networking-Event Stammtisch der Filmemacher in Frankfurt findest du hier.

Bad Oeynhausen, ein Ort, an dem das Herz aufgeht.

Ich liebe meine Heimat für ihre Schönheit und das Potenzial, das darunter schlummert. Potenzial nicht nur in Form von Quellen, die vor Jahren in Vergessenheit gerieten, verstopften und freigelegt werden müssen, wie auch wir unsere inneren Kanäle immer wieder freilegen müssen. Auch das Potenzial in Form von Menschen, die ein Quell des Glücks sind. Menschen, die eine besondere Wärme und Herzlichkeit ausstrahlen, Impulse setzen und zum Umdenken anregen. Und das für jede erdenkliche Form der Heilung.

In Bad Oeynhausen gibt es auf sehr überschaubarem Raum ein mannigfaltiges Angebot an Möglichkeiten der Heilung, Persönlichkeitsentwicklung & Entspannung. Von der Herztransplantation bis zur Meditation, von der körperlichen bis zur geistigen Therapie & Reha. Vom Spaziergang bis zum Entdecken seiner Selbst, dem Finden des eigenen Ich und der Berufung. Und das immer mit einer extraportion Herzlichkeit. Nicht umsonst ist ein alter Spruch des Kurbades: "Bad Oeynhausen, herzerfrischend". Zweideutig ist er, so wie mein Eingangsspruch "Ein Ort, an dem das Herz aufgeht," denn in der Tat ist dieser Ort heutzutage vor allem bekannt für seine Herz-Operationen. Auch über die deutschen Grenzen hinaus ist meine Heimat bekannt für ihre Pionierstellung im Bereich Herztransplantationen. Vor meiner Haustür liegt die Herz-Reha. Ich bin froh für all die Menschen, die hier in Bad Oeynhausen Heilung finden und noch glücklicher bin ich für diejenigen, die sie finden bevor der Ernstfall eintritt. Nicht umsonst sind in der Region viele Therapeuten und Heiler ansässig, denn sie begleiten die Menschen ganzheitlich in Herzensdingen.

Zur Muse

Vor 2 Jahren zog es mich zurück aus meiner langjährigen Wahlheimat Darmstadt in meine tatsächliche Heimat, das Weserbergland. Ich fand eine schnucklige Wohnung direkt am Kurpark und freue mich seither meine Gäste in meinen vier Wänden im Herzen der Herzheilungsstadt zu empfangen.

Es fühlt sich einfach richtig an, wenn ich durch den Park zu Familie und Freunden spazieren kann. Und Dauer-Kurgast zu sein gibt meinem Leben eine Qualität, die ich nicht mehr missen möchte. Wie sehr regte mich diese Stadt auf als ich jung war und mich langweilte! So ging es meiner ganzen Generation. Aber welchen Jugendlichen geht es in Kleinstädten oder auf dem Land nicht genau so? Damals alten wir ja kaum, wie stark dies unsere Kreativität fördern würde. Heute sind meine Freunde aus Kindertagen ebenfalls (viele schon lange vor mir) nach Bad Oeynhausen zurückgekehrt, um den Frieden dieses glücklichen Ortes zu genießen, aber auch um ihn zu vermitteln.

Meine Freunde Christian Barnebck und Rene Haeseler von QUISISANA haben ein Stadtführungsprogramm aufgebaut, das uns Oeynhausener stolz darauf machen kann, in was für einer Stadt wir leben dürfen. Erst kürzlich wurden neue Studienergebnisse vorgestellt, welche die preußische Kurarchitektur Bad Oeynhausens im europäischen Kontext erläuterten und die Relevanz der Stadt, die als königliches Bade aus antiken Vorbildern erschaffen wurde, beleuchten.

Bis weit über die Landesgrenzen bekannt war Bad Oeynhausen für sein erhabenes Flair und seine gleichzeitig soziale Komponente als Stadt, deren Bäder von allen Gesellschaftsschichten genutzt werden durften. Bad Oeynhausen ist bis heute bekannt als die erste Stadt ohne Stufen, in der alle Wege und Eingänge mit Rücksicht auf Lahme und Kranke gestaltet wurden und in welcher freiwillige Helfer, die sogenannten Wolkenschieber, ehrenamtlich die Rollstuhlgäste von Tür zu Tür brachten oder Spazieren führten.

Da so viele helfende Hände aktiv daran arbeiten das über ein paar Jahrzehnte vergessene Potential dieser Stadt wiederzuentdecken und Bad Oeynhausen seiner Identität zurückkehren zu lassen, kann ich an dieser Stelle nur meinen Dank und meine Bewunderung für dieses Engagement aussprechen. Hier wurde erkannt, dass nicht nur Menschen, sondern auch Orte eine Seele haben, ein Potential, eine Identität, einen Sinn, der gelebt werden will. Und diese Stadt ist das beste Beispiel dafür, wie schnell es passieren kann, dass man sich verliert, wenn man aufhört auf die wesentlichen Dinge zu achten. Wo sonst, wenn nicht hier, kann und muss man dem Inneren auf die Spur kommen. So möchte ich dich herzlich dazu einladen, dir die Freude zu gönnen, unserem Heilbade einen Besuch abzustatten und wenn du dich danach fühlst, die Muse zu besuchen.

Meine Empfehlungen für deine Reise nach Bad Oeynhausen:

Das Hotel Wittekind wegen seiner ruhigen Lage am Park, der Historie, Gastfreundschaft und des hauseigenen Solebades. Das Vienna House wegen seiner Lebendigkeit und dem edlen Entree in den Kurpark durch das Kaiserpalais.

Rund um den Kurpark finden Sie eine große Auswahl an Cafés und Restaurants.

Schöne Optionen für Ausflüge sind die Bali-Therme, das GOP Varieté, die Aqua Magica mit ihren Gartenveranstaltungen und dem Literaturfest "Poetische Quellen", die weiteren Stadtparks, das Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum, der Museumshof, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit Ausstellung und Ausblick.

Auch die umliegende Region ist sehr sehenswert, so bieten sich Ausflüge in meine Geburtsstadt Minden an, in die Kulturstadt Detmold zum Schloss oder ins Freilichtmuseum, und zum Schloss Bückeburg mit seinen vielfältigen Eventthemen.

Der schönste Ausflug ist natürlich immer der mit Muse 😉

„Wie liegt die Welt so frisch und tauig
Vor mir im Morgensonnenschein.
Entzückt vom hohen Hügel schau ich
Ins frühlingsgrüne Tal hinein.


Mit allen Kreaturen bin ich
In schönster Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl‘ es innig,
Und eben darum lieb ich sie.


Und wir auch mal der Himmel grauer:
Wer voll Vertrau’n die Welt besieht,
Den freut es, wenn ein Regenschauer
Mit Sturm und Blitz vorüberzieht.“

~ Vertrauen, von Wilhelm Busch

Idylle, wie ist sie ein Ausdruck einer höheren Einheit von Mensch und Natur! 

So viel Grün zu sehen wirkt genauso beruhigend, wie es die Sinne schärft und den Geist entfaltet. Dazwischen ein liebevolles Häuschen, das sich seinen Platz in der gewaltigen Landschaft verdient hat.

Das Häuschen als Ort, der die Schönheit und Bedeutung dieses Ortes zelebriert. Als Ort der lebendigen Interaktion zwischen Mensch und Natur, zum Wirken. Ein Garten zum Selbstversorgen, ein Fußweg hin für Besuch, der kommen möchte. Ein kleiner Ort der Zusammenkunft von allem. 

So sieht für mich ein Idyll aus, das mich in höchstem Maße dazu befähigt in tiefer Freude und Konzentration zu schaffen. 

Als Tourist ein Idyll aufzusuchen ist gang und gebe. Sich aber ein Idyll selbst zu schaffen, um einen eigenen, natürlichen Kraftort zu haben, ist rar geworden. 

Woran liegt das? Unterschätzen wir unsere Zugehörigkeit zur Natur? Unterschätzen wir die Kraft, die ein Ort spenden kann? Oder gehen wir einfach davon aus, dass es nicht genug solcher Orte gibt und es auch zu schwierig ist sie selbst zu schaffen? 

Ich kenne nur wenige (aber immer mehr), die sich um Kraft zu schöpfen in die Natur begeben und noch weniger, die sich ein Idyll erschaffen haben. Wir sollten einfach nicht vergessen, dass wir das können! Und dass wir es vielleicht auch brauchen, öfter als nur mal bei einem Ausflug (um dann in ein Alltagswohnen zurückzukommen, das uns nicht annähernd die gleiche Freude bereitet). Unser gesunder oder gesundender und vor allem unser kreativer, also schöpferischer Geist braucht Ruhe und Muße, braucht ein Wohlgefühl, braucht Inspiration, Vogelgezwitscher, grüne Blätter und freie Sicht. Ich verstehe, dass das zum gegenwärtigen Zeitpunkt vielen Menschen auf der Welt nicht möglich ist (und daran können wir alle etwas ändern!). 

Doch es hat Zeiten gegeben, als es möglich war und wir haben uns und anderen viel kaputt gemacht. Und vielleicht hilft die Rückbesinnung auf etwas Einfaches wie ein persönliches Idyll auch dabei, zum Guten in der Welt zurückzufinden, sich selbst und anderen etwas schönes erschaffen zu wollen, einen Ort des Friedens und der Liebe. Sich im Kleinen mit allem verbunden fühlen. 

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